Mentale Stärke im Wettkampfsport

Vergangenen Monat habe ich eine Onlineumfrage zur mentalen Stärke im Wettkampfsport zur Beantwortung der Fragen ins Netz gestellt. Jetzt nach dem Abschluss der Umfrage konnte ich über 50 Teilnehmer der Umfrage zählen, die mich an ihren Erfahrungen zur mentalen Stärke in ihrem Wettkampfsport teilhaben lassen.

Von jungen Nachwuchsathleten, über aktive Athleten aus dem Jugendbereich bis hin zu den Masters und Senioren und auch aktiven Profisportlern und Olympioniken, haben die Fragen beantwortet und mir Einblicke in ihre mentalen Anforderungen im Wettkampfsport gegeben. Hierzu möchte ich nochmals allen herzlich für die Teilnahme danken.

Das Fazit der Umfrage:
Unter dem Strich war das Fazit der Umfrage so wie ich es mir bei der Erstellung der Umfrage erwartet hatte, jedoch die Deutlichkeit hatte ich so nicht ganz erwartet.

Abbildung 1
Abbildung 1: Wieviel Potential für Verbesserung ist vorhanden

Zu allen Aspekten der mentalen Stärke, wie Ziele, persönliche Stärken und Werte, Konzentration, Motivation, Gedanken, Emotionen und Gefühlen, Anspannung und Entspannung, Visualisierung und Umgang mit Blockaden, Schwächen und Stress, bewerten sich die Teilnehmer selbst, wieviel Potential noch in den jeweiligen Themen verborgen liegt und noch nicht genutzt wird.

Auf einen Blick, kann jeder Leser erkennen, dass die Vielzahl der Umfrageteilnehmer von sich selber so einschätzen, dass noch einiges bis sehr viel ihres Potential nicht voll ausgeschöpft zu haben.

Abbildung 2: Auswahlmöglichkeit der Ursachen

Eine weitere Fragen aus der Umfrage lautete: „Was sind die häufigsten Ursachen für schlechte Wettkämpfe und Ergebnisse von dir?“ Bei dieser Frage haben die Teilnehmer folgende Aspekte in eine ihnen entsprechende Reihung bringen müssen:

Die Umfrageteilnehmer haben aus den angegebenen Ursachen eine Reihung bilden müssen, bei der die Zahl 1 der häufigste Grund, 2 der zweit häufigste Grund ist. Bis allen 8 Ursachen eine Wertung haben.

In der folgenden Abbildung sind die Antworten der Selbsteinschätzungen zu den häufigsten Ursachen für schlechte Wettkämpfe und Ergebnisse aufgelistet:

Abbildung 3: Die häufigsten Ursachen für schlechte Wettkämpfe und Ergebnisse

Wie auf dieser Abbildung zu erkenne ist, waren bei 17 der Umfrageteilnehmer die mentalen Aspekte die häufigste Ursachen für schlechte Wettkämpfe und Ergebnisse. Dagegen ist die Summer der anderen 6 möglichen Ursachen 10, wo diese Ursachen als häufigste Gründe angegeben wurden.

Das deutliche Ergebnis dieser Frage hat mich doch überrascht. Ich bin davon ausgegangen, dass die mentalen Aspekte („mentale Blockaden/Schwächen“ und „zu großer Druck…“) im vorderen Drittel der häufigsten Gründe zu finden sein würden, jedoch dass die mentalen Aspekte bei mehr als der Hälfte der Umfrageteilnehmer, die häufigsten Ursachen sind, hat die folgende These, die ich vertrete, gestützt:

„Sport wird zu 70% im Kopf entschieden, zu 28% spielt die körperliche Verfassung eine Rolle und nur zu 2% die Technik. Dennoch arbeiten 99% aller Amateursportler zu 100% an diesen 2%.“ (Sport im State of Excellence, Thomas Zerlauth)

Auf Grund der Deutlichkeit des Ergebnisses an dieser Stelle folgende Frage: „Woran trainierst du?“
Soll weiterhin hauptsächlich an der Technik, der Taktik, den körperlichen Voraussetzungen trainiert werden und das Material noch weiter verbessert werden?

Oder sollte dem Mentaltraining, dem Training der mentalen Stärke und zur Entfaltung und Stärkung des eigenen Potentials, mehr Stellenwert im täglichen Training eingeräumt werden? Eine Entscheidung die jeder Athlet selber für sich zu treffen hat.

Durch ein gezieltes, ressourcen- und lösungsorientiertes Mentaltraining oder Sport-Mentaltraining können die Klienten ihr noch nicht genutztes mentales Potential, siehe Abbildung 1, nutzbar machen und ihr volles Potential zu allen Aspekten ausschöpfen. Auch erfahren die Teilnehmer eines Mentaltrainings wie sie für sich am besten mit ihren mentalen Blockaden und Schwächen sowie mit dem Druck, Stress und den Erwartungshaltungen umgehen können, um an den Wettkämpfen ihre jeweils bestmögliche Leistung und ihr volles Leistungspotential abrufen und umsetzen können.

Meine Angebote zu gezielten, ressourcen- und lösungsorientierten Mentaltrainings findest du unter Mentaltraining.

Ich freue mich von dir zu hören und mit dir an deinen 70% zu arbeiten.

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Flo Schwenter

Mentaltrainer / Sport-Mentaltrainer / Berater für Stressmanagement

Rerobichlstraße 47 / 6372 Oberndorf in Tirol / 0043 (0) 664 9983128 / florian@body-and-brain.at / www.body-and-brain.at / Facebook: www.facebook.com/FloSchwenterMentaltraining

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